Geschichte

Als Ende der 90er Jahre neue Eindrücke des Fanseins und -leben über bekannte Medien den Weg in unsere Wahrnehmung fanden, war 3 Freunden klar, dass eine Gründung einer eigenen Gruppe den FCM-Spielen mehr “Sinn” beiwohnen würde.
So wurden 1998 die “Supporter Magdeburg” aus der Taufe gehoben, welche aber kurze Zeit später aufgrund des zu allgemein klingenden Namens in “East Side Boys” umbenannt wurden. Der Name berief sich hierbei auf den Standpunkt in der Ostkurve des Ernst-Grube-Stadions. Am 17. Februar 1999 sollte jedoch der offizielle Gründungstag von “Commando East Side” werden, verbarg sich hinter der endgültigen Umbenennung doch ein kleines Faible für das militant klingende “Commando”.
Präsenz erfolgte zu jener Zeit durch Zaunfahnen und häufigen Pyroaktionen, jeder musste sich damals eben ausprobieren mit dem doch faszinierenden Material.
Zur Gründungszeit der Blue Generation (anfangs “AG Stimmung”) saßen viele Vertreter von Fanclubs am großen Tisch, so auch wir. Es entstand eine Art Dachverband, der eine Anlaufstelle für gemeinsame Durchführungen von Aktionen sein sollte. Von diesem trennte man sich knapp ein Jahr später, Gründe waren die damalige Antipathie gegen Braunschweig und das zu sehr ins Fanclubsammelbecken ohne Profil und ultraorientierten Gedanken steuernde BG-Projekt. Wobei letztere Gedanken damals eh kaum weit ausgeprägt waren.
Der finanzielle Kollaps im Sommer 2002 sollte durch den Standpunktwechsel von C.E.S. und FUM (Fanatic Ultras Magdeburg) aus der Ostkurve in den Fanblock zur BG einen positiven Ruck in Magdeburg auslösen, infolge dessen man ernsthaft von Ultragedanken an der Elbe sprechen konnte. C.E.S. und FUM traten in die BG ein, während sich FUM damit auflöste, blieb unsere Gruppe erhalten, aber wurde nebenbei ohne Aktionen laufen gelassen. Das Hauptaugenmerk aller wurde ganz klar auf die BG gerichtet, in der man bis Ende 2005 u.a. Führungsarbeiten gerne übernahm. Infolge der Neu/Umstrukturierung der BG traten wir aus selbiger aus und somit richten sich unsere Augen wieder auf Commando East Side.


Gegenwart

Bei unserer ständigen Begleitung des FCM spielen einige Dinge in und außerhalb des Stadions eine wichtige Rolle. Als Mitglieder des Vereins wird die Vereinsführung und deren Handeln genauestens verfolgt, so dass auf Mitgliederversammlungen in Absprache mit andren Gruppieren, Faninstitutionen gemeinsam durch Masse reagiert werden kann. Im Stadion selbst findet die Unterstützung akustisch statt, Choreographien wird es weiterhin nur von der BG geben, zu welcher das Verhältnis freundschaftlich kritisch ist, war doch C.E.S. bis Jahresende ‘05 als Gruppe geschlossen in der BG integriert.
Das Hauptaugenmerk wird in Zukunft auf das gemeinschaftliche Umgehen und Erziehen ultraorientierter Leute sein.
Wir als aktive Fans repräsentieren den 1. FC Magdeburg gegenüber anderen Szenen. Dessen muss sich jeder bewusst sein und hat nur das beste zu wollen.
Jedes Einzelverhalten fällt auf Gruppe, Verein, Stadt zurück. Billiges Rumprollen ( in moderner Camouflagekleidung), niveauarme Lieder bzw. Kopieren, Respekt- und Disziplinlosigkeit können nicht unser Ziel sein als Magdeburger. Der Spaß und Sinn des niveauvollen Singens muss wieder in den Vordergrund, was in letzter Zeit wieder in die richtige Richtung zu laufen scheint. Neben einem gesunden Geist legen wir auch Wert auf ein gesundes Körperbewusstsein, was im Verteidigungsfalle nur von Vorteil sein kann.

Von Verteidigungsspielchen in Wäldern und auf Wiesen wird wenig gehalten, auch wenn es lediglich als eine Anpassungsform aufgrund diverser Staatsapparate zu sehen ist. Verteidigung und Präsenz bei Spielen des 1. FC Magdeburg und für selbigen nur ,sowie das niveauvolle “Stolz in die Stimme legen” und mit Gewicht nach außen tragen sind unsere Interpretationen und Leitfäden einer Ultra- und Zukunftskultur in Magdeburg.

Und eben jene Ultra- und Zukunftskultur hier in Magdeburg fand im neu geschaffenen Block U im neuen EGS ihre Heimat und das Fazit nach einem Jahr kann durchaus mehr als positiv gefällt werden. Zur Rückrunde 07/08 gibt es, wie auf bekannten Magdeburger Ultraseiten zu lesen ist, die räumliche Erweiterung Block Us. Wir werden zentraler und zunächst einige Reihen nach unten ziehen, um den Leuten, die bislang auf den Treppen standen oder sich vielleicht nicht näher trauten, mehr Raum zu bieten, sich dem Block U anzuschließen und Teil dessen zu werden. Junge Leute Magdeburgs und Umgebung, nutzt diesen Raum, nutzt Block U, werdet Block U, füllt auch Ihr Block U mit Leben!

Im Laufe der Jahre sind uns nicht nur unsympathische Leute über den Weg gelaufen, deswegen hier respektvolle Grüße an folgende Szenen :

KS Hutnik Kraków - im Mai ‘05 lernten wir unsere Kontakte zu den Globetrotters, den Ultras Hutnik, persönlich kennen und gewaltig schätzen. Der respektvolle und zwischenmenschlich bestens funktionierende Umgang lassen Vorfreude, Beisammensein und Abschied auf eine höchste Ebene steigen.

Eintracht Braunschweig - anfangs war man dieser Fanfreundschaft kritisch gegenübergestellt, da nur zu oft die Klischees erfüllt wurden und keine gemeinsame Basis des Fußballauslebens bestand. In letzter Zeit sind die Kontakte seitens einzelner BG’er zu den Ultras Braunschweig wieder intensiver geworden und deren Auftreten bei Besuchen oder Partys in Magdeburg, bescheiden und respektvoll, lässt auch für uns eine Basis gemeinsamer Aktivitäten in der Zukunft zu. ____________________________________________________________________________________________________

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